Boxbergwettkampf bei tollem Herbstwetter

„Nicht die Besten werden gewinnen, sondern die Coolsten.“ Diesen Satz gaben uns für den Boxbergwettkampf unsere Sportlehrer am Morgen des 30.09.2026 mit auf den Weg. Drei spannende Disziplinen trieben uns bei super Herbstwetter förmlich an sportliche und emotionale Grenzen. Denn es gab für uns Sechst-, Sieben- und teilweise Achtklässler/innen nicht nur einen Triathlon und einen Crosslauf, sondern auch eine Spaßstaffel zu meistern.
Aber erst einmal von vorne: Zuerst sammelten wir uns in der Schule, zählten durch und liefen zur Orangerie. Von dort aus fuhren wir mit der Straßenbahn hoch zum Boxberg. Danach mussten wir noch einmal bis zur Pferderennbahn laufen, wo der Wettkampf stattfinden sollte.

Dort ging es gleich mit einer Erwärmung für die Wettkämpfer/innen los. Kurz darauf zeigte uns die Hauptschiedsrichterin die Strecke des Triathlons. Als Erstes hieß es: laufen, dann Seilspringen, wieder laufen, Heulerzielwurf und schließlich auf zum Endspurt! Fünf Teams mit jeweils zwei Sportlern/innen traten an. Mit einer halben Bahn Vorsprung lief unser GFG-Team vor allen anderen vier Schulmannschaften ins Ziel.
Für die Triathleten/innen gab es danach Mittagessen vor der Gaststätte der alten Rennbahn und die Crossläufer/innen waren gefragt. Zuerst starteten die Jungen, dann die Mädchen. Unsere beiden besten Läuferinnen und Läufer kamen jeweils auf dem zweiten Platz ins Ziel. In der Wertung des Crosslaufs blieben wir mit einem kleinen Punkterückstand gegenüber dem Arnoldi-Gymnasium leider zurück.

In der Gesamtwertung des Wettkampfs lagen wir jedoch vor der abschließenden Spaßstaffel mit drei Punkten vorn. Fünf Teams mit jeweils drei Startern/innen liefen diesmal für unser Gymnasium. Die mittlere Person wurde von den beiden äußeren Läufern auf den Schultern getragen und musste zwischen den Schienbeinen einen 1 kg Medizinball fixieren. Sobald das Team die Wendemarke erreichte, musste der Ball auf den Boden abgelegt werden und man konnte zum Start zurücksprinten. Gar nicht mal so einfach!

Dann fiel auch schon der Startschuss. Wir legten uns alle ins Zeug, doch der letzte Wettbewerb war für uns an diesem Tag wohl zu schwierig. Zu oft fiel uns der Ball herunter, wodurch wir schlussendlich nur auf dem dritten Platz landeten. Das Arnoldi-Gymnasium hatte gesiegt, unsere knappe Führung ging am Ende leider verloren - vielleicht waren wir an diesem Tag nicht cool genug für den Sieg. Nächstes Jahr klappt es bestimmt wieder und der Wanderpokal des Rotary Clubs Gotha wird erneut in unsere Schulvitrine wandern!

Schülerin M.R. 7/1