Roland Strumpf bei uns zu Gast

Seit mehr als einer Woche wird besonders in den Schülergruppen, die an unserem Gymnasium Russisch als zweite Fremdsprache erlernen, über Krieg und Frieden und das Warum und Wieso des Einmarschs der russischen Truppen auf das Territorium der Ukraine diskutiert. Alle haben viele Fragen, sind verängstigt und können nicht fassen, was sich gerade abspielt.

Der gebürtige Gothaer und langjährige Auslandskorrespondent des ZDF Roland Strumpf war nun in beiden Russischkurse der Klassenstufen 11 und 12 zu Gast. Er gab den Schülern einen kurzen Überblick zur historischen Entwicklung der Ukraine und Russlands und verdeutlichte klar, wie eng doch die Verflechtungen über Jahrhunderte hinweg sind. Der von Putin angezettelte Krieg stelle einen klaren Bruch des Völkerrechts dar und sei aber bei einer nüchternen Analyse der existierenden Fakten und Verlautbarungen schon länger vorhersehbar gewesen.

Durch seine Einsätze in vielen Kriegs- und Krisengebieten vermochte es Strumpf, allen zu verdeutlichen, dass die jetzige Situation zu massiver Propaganda genutzt wird und dabei jeder seine Narrative entwickelt und äußerst geschickt einsetzt. Die Schüler stellten zahlreiche Fragen, so zum Beispiel zur Arbeit der Medien, zu Möglichkeiten der Deeskalierung sowie zur Rolle Deutschlands und der Nato. Roland Strumpf forderte uns Freytagianer eindringlich dazu auf, nicht alles, was die vielfältige Medienwelt im Minutentakt anbietet, sofort zu glauben.

Es sei gerade jetzt und auch in Zukunft enorm wichtig, sich Wissen und Kenntnisse anzueignen, um Dinge hinterfragen und eigene Schlüsse daraus ziehen zu können.

CB, 4.3.22

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