Englandfahrt 2019

Im Jahr 55 v. Chr. ordnete Julius Caesar eine Expedition nach Groß Britannien an, um dieses Land zu erkunden und zu entdecken. 2066 Jahre später am 16.06.2019 ging nun auch die Klassenstufe 10 des Gustav-Freytag-Gymnasiums auf Entdeckungstour auf die Insel. Unsere Expeditionsleiter waren Herr Hess, Herr Malsch und Frau Wündsch.

Als wir nun nach stundenlangem Sitzen im Bus endlich am Hafen und somit an der Grenzkontrolle ankamen, hätten wir auch schon fast den ersten unserer Mitschüler verloren, da dieser nicht seine vollständigen Reiseunterlagen dabei hatte. Jedoch war dieses Problem dank unserer kompetenten Lehrer und der Gutmütigkeit der Grenzbeamten auch relativ schnell wieder aus der Welt geschafft und alle stiegen erleichtert wieder in den Bus ein und wir fuhren auf die Fähre. Die „Cliffs“ von Dover gaben uns einen ersten Eindruck von England, welcher mehr als überwältigend war. Von den nächsten zwei Stunden Busfahrt bekamen die meisten jedoch nicht viel mit, da scheinbar Gruppenschlafen angesagt war.

Mit wunderschönem Wetter und für englische Verhältnisse vielfältigem Frühstück starteten wir am Montag in den Tag. Schwitzend und schnaufend wurden wir zunächst über die Wiesen und Felder des Nationalparks „SevenSisters“ getrieben, jedoch sollte sich die morgendliche Sportsession lohnen, da die Aussicht auf das Meer und die Klippen uns Schüler daran erinnerten was gute Laune war.

Weiter ging es anschließend in die Touristenmetropole Brighton, wo wir zunächst die Gruppe spalteten. Der eine Teil ging zum „i360“, bei dem sie eine gute Aussicht über die Stadt hatten und der andere Teil in den „RoyalPavilion“und nahm an einer Führung teil. Anschließend hatten alle noch die Chance die Stadt selbst zu erkunden und somit hinterließen wir auch dort unsere Spuren. Zurück in Eastbourne ließen die meisten ihren Abend mit einer Pizza oder einem Bürger am Strand ausklingen.

Canterbury – eine Stadt mit viel Kultur und Geschichte! Und auch wir sollten auf einer Bootstourmehr über die Geschichte der Stadt herausfinden. Doch bevor diese Tour überhaupt startete, bekamen wir von unseren Lehrern das Angebot mit ihnen in die Kathedralezu gehen. Diese Chance verwirklichten nur zwei unserer Mitschüler. Der Rest verdrückte sich in kleinen Gruppen in die Innenstadt, wo sie kleine Andenken kauften, das englische Essen kosteten und darauf warteten,das die Bootstour startete.

Als es dann endlich soweit war und wir in die Boote einstiegen, waren die meisten wahrscheinlich das erstmal in ihrem Leben in einem Ruderboot. Die Fahrt war ziemlich amüsant und informativ gestaltet. Als wir dann doch alle trocken wiederin den Bus einstiegen ging es dann auch schon wieder Richtung Hotel.

„Der Früher Vogel fängt den Wurm!“, war scheinbar das Motto am Mittwochmorgen, da die Abfahrtzeitpunkt um 8 Uhr war und somit sämtliche Schüler mit Augenringen und noch halb geschlossene Augen um 7 Uhr in den Frühstückssaal trotteten.
Der Grund für dieses frühe Aufstehen war natürlich die geplante Fahrt nach London, auf die wir uns alle schon sehr freuten. Jedoch mussten wir eine unserer Mitschülerinnen im Hotel lassen, da es dieser nicht gut ging. Auch Herr Malsch begleitete uns auf unserer Abendteuerreise nach London nicht, da er sich bereit erklärte, sich um unsere Patientin zu kümmern. Bei strömenden Regen stürmten wir dann alle in den Bus und sangen während der Fahrt ausgelassen und motiviert.

„Greenwich, aussteigen bitte!“ Damit ging es raus aus dem Bus und direkt rein in die U-Bahn. Erstes Ziel war das berühmte London Eye. Nun teilten wir uns auch hier wieder in zwei Gruppen, die einen gingen ins „London Eye“ die anderen ins „London Dungeon“. Während an Herr Hess sämtliche Foltergeräte ausprobiert wurden, konnte Frau Wünsch die schöne Aussicht über London genießen.

Nachdem wir uns noch ein paar Mal im U-Bahnfahren übten, sahen wir noch die TowerBridge und schauten uns den Buckingham Palace auch mal von nahem an. Wir liefen auch ein wenig durch den St. James Park und stellten fest, dass dies wohl einer der Lieblingsplätze der Londoner zum Pause machen war. Dann ging es jedoch auch schon wieder zurück nach Eastbourne, wo wir noch unseren letzten Abend entspannt zu Ende gehen ließen.

Unseren Abreisetag nutzten wir nochmal zum Erkunden der Stadt Eastbourne. Es gab eine Stadtführung und anschließend wurden die Essens-und Trinkvorräte für die uns bevor stehende Heimfahrt ordentlich aufgefüllt.

Unser Busfahrer setzte sich das Ziel,zwei Stunden früher zuhause zu sein als geplant und dem entsprechend rasant. Mir unserem Busfahrer lernten wir jedoch nicht nur, wie man Zeit rausfuhr, nein nach dieser Fahrt wissen wir nun auch alle, was eine „Kesselgurke“ ist. Aber nicht nur wir hießen dieses Wort neu in unserem Wortschatz willkommen, sondern auch das Personal an der Tankstelle, das völlig überfordert mit unserem Peter war. Auf der Fähre haben wir dann auch unsere letzten Pfund verbraten.

Um eine Uhrzeit – die offensichtlich viel zu früh für unsere Elter war – kamen wir dann auch wieder an der Schule an und fuhren alle auf direktem Weg nach Hause, wo wir den dringend benötigten Schlaf nachholten. 

Abschließend würde ich sagen, dass wir unsere Expedition nach England erfolgreich abgeschlossen haben. Wir danken allen Lehren, dass sie es mit uns so gut ausgehalten haben und ich bin froh, dass alle heil wieder in die Heimat eingerückt sind.

C.M. und J.F., 12.7.19

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