Klassenfahrt der 10. Klassen des Gustav-Freytag-Gymnasiums nach London

Wie es am Ende der 10. Klasse so üblich ist, unternahmen auch wir, Schüler und Lehrer der zehnten Klassen des Gustav-Freytag-Gymnasiums, eine Abschlussfahrt, um dieses aufregende Schuljahr abzurunden. Und so fiel unsere Wahl auf London, die Hauptstadt Englands, deren Besuch an unserer Schule bereits Tradition ist.

Und so starteten wir am 11. Juni an unserem Gymnasium und ließen uns auch nach 15-stündiger Fahrt mit Bus und Fähre nicht ermüden und besuchten sogleich am Tag unserer Ankunft Greenwich, mit einem idyllischen Park, dem berühmten Null-Meridian, dem Segelschiff „Cutty Sark“ und dem einzigen unter der Themse durch führenden Fußgängertunnel Londons. Nach diesem, nach der langen Fahrt sehr belebenden Kurzausflug, machten wir uns dann auf, unser kleines aber feines Hotel zu beziehen.

Am nächsten Tag genossen wir zunächst eine Stadtrundfahrt mit humorvollem Guide sowie eine Fahrt über die Themse. Danach begann die Freizeit der Schüler in London und am Abend folgte für eine kleine Gruppe an Freiwilligen ein Theaterstück genannt „Tristan und Isolde“ in Shakespeares Theater „The Globe“. Das Stück wurde uns in moderner und überaus witziger Sprache nahegebracht, ein wahres Meisterwerk des Schauspiels.

Am dritten Tag unserer Reise besuchten wir das Küstenstädtchen Brighton, in dem man sowohl entspannt am Strand liegen oder auch gelassen einkaufen gehen konnte.

Ähnlich entspannt verhielt es sich auch am letzten Tag unserer London-Fahrt, an dem wir wieder Freizeit in dieser faszinierenden Stadt hatten. Viele nutzen die Gelegenheit, noch ungesehene Sehenswürdigkeiten anzusehen, für die Lieben zu Hause eine Kleinigkeit mitzubringen oder einfach das vielseitige Häusermeer Londons zu genießen.

Gegen Nachmittag saßen alle dann wieder wohlbehütet im Bus und wir traten die Fahrt nach Hause an.

Zusammengefasst kann man sagen, dass unsere Fahrt nach London uns alle positiv überrascht hat, dass jede Erwartung mehr als erfüllt wurde, obwohl vielleicht das ein oder andere britische Klischee ausgeblieben ist. Diese Stadt war aber trotzdem jeden Schritt wert, den wir durch ihre Straßen gingen, genauso wie ein zweiter Besuch es sein würde, den einige möglicherweise schon im Sinn haben.

Franziska Borst (10/3)